Der Vorstand der Bremerhavener Mittelstandsunion der CDU/CSU hat sich mit dem Thema Rückbau der Columbusstraße befasst. Bevor man aus Sicht der MIT einen Beschluss fassen kann, sind noch viele Fragen offen, die aufgearbeitet werden müssen. Die Daten der Verkehrszählung vom April 2019 sind nicht aktuell. Die MIT ist der Meinung, bevor man jetzt über einen Rückbau der Columbusstrasse beraten kann, muss die Gesamtheit der Strasse neu beplant werden, und zwar von der Kennedy-Brücke bis zum Roten Sand. Da nach dem Abriss des Karstadt-Gebäudes, des Finanzamtes und des Eulenhofgeländes eine neue Situation entsteht, muss überlegt werden, wie diese zentralen Flächen neu entwickelt werden können, um dem gesamten Komplex die Attraktivität zukommen zu lassen, die auch für Touristen eine Verbindung zwischen den Hafenwelten und der Innenstadt gewährleisten.

„Das bestehende Gutachten weißt viele Lücken auf“, so Kreisvorsitzender Thomas Ventzke. Von den Mitgliedern der IHK haben unter einem Prozent bei der Befragung mitgemacht. In Zeiten der Digitalisierung wurde lediglich einem Tag die Verkehrszählung analog durchgeführt. Neue Corona- Taktzeiten von Bremerhaven Bus wurden gar nicht berücksichtigt. Bei dem Umbau der Columbusstrasse muss das alles mit einbezogen werden. „Aus diesem Grunde fordert die MIT ein neues Gutachten, welches die gesamte Entwicklung der Innenstadt einschl. Hafenwelten ein bezieht, und zwar unter der Sicherstellung der Leistungsfähigkeit der Columbusstrasse“, so Karin Tuczek. Erst dann kann über den gesamten Komplex entschieden werden.

Bremerhaven, 18.04.2021

Online Veranstaltung der MIT Mittelstandsunion des Landes Bremen am 15.04.21 zur Vorstellung des Technologie- und Innovationszentrum für mobile Wasserstoffanwendungen zu Lande, zu Wasser und in der Luft

Auf der Luneplate wird ein neues Gewerbegebiet entwickelt. Unter „Green Economy“ versteht sich die Ausrichtung auf ökologisch aufgestellte Unternehmen mit einem „grünen Gründerzentrum“. Bei der Einführung in das Thema wies Nils Schnorrenberger, als Chef der Wirtschaftsförderung BIS darauf hin, dass im Bereich der mobilen Technologie bereits PKW, LKW, Züge bei der Bahn usw. gebe. Aber hier steht die Technologie noch ganz am Anfang. Da ist noch viel Forschung für Wasserstoffanwendungen erforderlich. Bremerhaven setzt auf „grünen Strom“, also aus erneuerbaren Energien.

Die Innovationsmanagerin Wasserstofftechnologien Frau Dr. Saskia Greiner von der BIS führte aus, dass es ein Gründerzentrum geben wird, mit dem Ziel, mobile Wasserstoffanwendungen an Land, Wasser und Luft zu entwickeln. Gedacht ist die Entwicklung von Komponenten und Systemen für Mobilitätsanwendungen bis zur Marktreife mit einer umfassenden technischen Infrastruktur zur Entwicklung von Produkten und zum Testen von Prototypen. Begleitet wird das von einem Beratungsnetzwerk zur Erarbeitung von z.B. Genehmigungs- und Zertifizierungsverfahren. Dr. Greiner wies darauf hin, dass die BIS beim Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur einen Antrag auf Fördermittel gestellt hat. Es haben sich ca. 16 Institutionen ebenfalls für Fördermittel beworben. Wer den Zuschlag erhält soll ca. Ende April / Anfang Mai bekannt gegeben werden.

Prof. Gerhard Schories (TTZ) stellte das Herzstück des Testzentrums, den Seegangssimulator vor. Dieser Teststand ist für die Erprobung von wasserstoffbetriebenen Komponenten und Komplettsystemen ausgerichtet der den Online-Teilnehmern in einer Dokumentation mit bewegten Bildern vorgestellt wurde.

Die Versorgung des Technologie- und Innovationszentrums mit „grünem Wasserstoff am Standort Bremerhaven ist zunächst über das Elektrolyseurtestfeld, das am Rande der Luneplate geplant sei, so Kevin Schalk vom Fraunhofer Institut. Dabei geht es um die Herstellung von Wasserstoff aus erneuerbaren Energien. Die jeweiligen “Vorträge wurden begleitet durch PowerPoint –Präsentationen, was alles sehr anschaulich machte. Angesprochen werden sollen Hersteller und Produktentwickler von mobilen Anwendungen, insbesondere KMU und Start-ups, um die bei der Entwicklung und Herstellung wettbewerbsfähiger und marktreifer Produkte zu unterstützen.

Die Teilnehmer der Onlineveranstaltung waren beeindruckt von dem Umfang und das Vorgehen der BIS bei der Errichtung des Technologie- und Innovationszentrums. Eingebunden in das Konzept sind neben dem Bundesland Bremen die Uni, die Hochschulen, die kooperierenden norddeutschen Zentren der zivilen Luftfahrt, der maritimen Industrie in Bremen, Hamburg und Niedersachsen. Das Zentrum soll weiter an bestehende Technologiezentren mit Arbeitsschwerpunkten in der maritimen Wirtschaft, im Luft- und Straßenverkehr angeschlossen werden. Damit sollen wesentliche Synergieeffekte erzielt und genutzt werden.

Abschließende bedankte sich Thomas Ventzke, der die Veranstaltung moderierte, für die vielen Gäste, die an der Veranstaltung teilnahmen, aber insbesondere natürlich bei den Referenten, die die Veranstaltung sehr kurzweilig und interessant machten und sicherte die Unterstützung der MIT des Landes Bremen bei der Umsetzung des Konzeptes zur Errichtung des Technologie- und Innovationszentrums für mobile Wasserstoffanwendungen.

Bremerhaven, 03.10.2021

Unter dieser Überschrift hat sich die MIT (Mittelstands- und Wirtschaftsunion) bereits 2014 in einer PM für den Bau eines Offshore Terminals (OTB) eingesetzt. Um die Erreichung der Klimaziele, das bedeutet, 65% der Energien zu 65% aus erneuerbaren Energien zu gewinnen, kann auf die Offshore Technologie nicht verzichtet werden. Es werden wesentlich mehr Windräder gebraucht und gebaut werden und dafür braucht es Produktionsstätten und Verladeanlagen.

Bremerhaven hatte das alles, aber durch den Rückbau der Ausbauziele gingen die Produktionsstätten in Bremerhaven leider verloren. Erst im Jahre 2020 hatte das Bundeskabinett die gesetzliche Grundlage für die Erhöhung der Ausbauziele auf den Weg gebracht. Kann Bremerhaven jetzt davon profitieren, das ist die Frage der MIT?

Finden sich Investoren, die in eine erneute Produktion der „Windmühlen“ einsteigen, das ist die Frage, die sich die Investoren stellen müssen. Dazu brauch es einen Schwerlastterminal. Den hat die MIT seit Jahren gefordert. Am 2. November nun will das Oberverwaltungsgericht im Berufungsverfahren zu einer mündlichen Verhandlung einladen. Seinerzeit waren von Gericht unzureichende Prognosen für den OTB-Umschlag bemängelt worden. Heute haben wir bedingt durch die Energiewende eine andere Situation!

Die Vorsitzenden der MIT Bremerhaven, Thomas Ventzke und Karin Tuczek, sind davon überzeugt, dass das Gericht die Situation heute anders bewertet. Das könnte bedeutet, dass die Klage abgewiesen wird und der OTB genehmigungsfähig wäre.

Jetzt sieht Senatorin Dr. Claudia Schilling (SPD) den Bau des OTB keineswegs als überholt an, aber leider sind die für den OTB vorgesehenen Gelder anderweitig verwendet worden. Nun fragt sich die MIT woher die Senatorin jetzt die Mittel nehmen will? Jetzt ist die Bremer rot-grün-rote Koalition gefragt zu erklären, wie sie zu dem Bau des OTB steht und wie die Finanzierung sichergestellt werden soll.

Für Ventzke und Tuczek ist der Bau des Offshore Terminal eine Investition in die Zukunft und wäre der einzige direkte Weg in das seeschifftiefe Wasser und würde Kosten reduzieren beim Verladen der Anlagen.

Bremerhaven, den 19.02.2021

MIT Kreisverband Bremerhaven unterstützt die Forderungen von IHK-Vizepräsident Stephan Schulze-Aissen

In dem Interview in der NZ vom 18.02.2021 hat Herr Schulze-Asssen mehr Gerechtigkeit für den Mittelstand gefordert. Er beklagt die Ungleichbehandlung zwischen Facheinzelhandel und Discountanbietern, die sämtliche Sortimente verkaufen dürfen, während im Facheinzelhandel nicht einmal Einzelberatung stattfinden darf. Die MIT Bremerhaven teilt diese Kritik. Wir sind hier nahe an den Geschäften dran und können feststellen, dass im Facheinzelhandel aber auch in der Gastronomie oder in den Restaurants keine Massenanhäufungen von Menschen stattfinden. Inhabergeführte Geschäfte haben selbst großes Interesse daran, dass die Corona Regeln eingehalten werden.

Die MIT Bremerhaven ist ebenfalls der Meinung, dass auch in den Supermärkten ausschließlich Lebensmittel und Produkte verkauft werden dürfen, die dem täglichen Bedarf oder der Grundversorgung dienen. Gleichheit für alle! Außerdem setzt sich die MIT Bremerhaven in ihren Gremien dafür ein, dass eine Öffnungsperspektive erstellt wird. Wir werden noch lange mit dem Coronavirus und seinen Mutanten leben müssen und es wird die Wirtschaft kaum vertragen, wenn bei jeder neuen Welle immer neue Lockdowns verordnet werden. „Unsere Wirtschaft“, so Ventzke und Tuczek, als Vorsitzende der MIT Bremerhaven, „fordert eine differenzierte Öffnungsperspektive unter Einbeziehung der Corona-Regeln und von Schnelltest, die kostenlos zur Verfügung gestellt werden.“

Wir nutzen Cookies auf unserer Website. Einige von ihnen sind essenziell für den Betrieb der Seite, während andere uns helfen, diese Website und die Nutzererfahrung zu verbessern (Tracking Cookies). Sie können selbst entscheiden, ob Sie die Cookies zulassen möchten. Bitte beachten Sie, dass bei einer Ablehnung womöglich nicht mehr alle Funktionalitäten der Seite zur Verfügung stehen.