Pressemitteilung der Mittelstands- und Wirtschaftsunion (MIT) Bremerhaven zum Thema „DeutschesSchifffahrtsmuseum (DSM)“ -wie geht es weiter mit dem DSM-

Am 4.Juni soll nun in einer Sondersitzung des Stiftungsrates des DSM darüber beraten werden, wie es mit der Sanierung des DSM weitergeht. An allen Ecken und Enden fehlt das Geld, um die entsprechenden Maßnahmen zu finanzieren. Der von Senat verabschiedete DSM-Sachstandsbericht spricht u.a. von einer Strukturreform. Ebenso wird eine Organisationsstruktur für notwendig erachtet. Die Verantwortlichkeiten müssen neu verteilt werden. Das kann die MIT unterstützen. Die MIT hat schon seit langem gefordert, dass die Bereiche Wissenschaft, Verwaltung und Museum – sprich: Kultur- neu geordnet und die Verantwortlichkeiten festgelegt werden mit den dazu gehörigen finanziellen Mitteln. (Forschung, Museum, Bestand, Flotte und Gebäude)

Ebenso soll in der Sitzung über den Antrag des Fördervereins zum Thema Museumsflotte beraten werden. Die gesamte Museumsflotte sowie sämtliche Exponate und Außenanlagen gehören zum Museum, das seit 2005 unter Denkmalschutz steht, dieses sieht die Direktorin leider anders. Wie mit den Exponaten umgegangen wurde, zeigt der Verfall der „Seuten Deern“. Auch diese Situation hat die Direktorin zu verantworten. Die entsprechenden Unterhaltungsmittel müssen bei Aufstellung des Haushaltes eingeworben werden.

Die MIT, so die Vorsitzenden Ventzke und Tuczek, fragen sich, welche Forschungsmaßnahmen werden durch die Direktorin Frau Dr. Kleingärtner bearbeitet und welche Veröffentlichungen wurden von ihr seit ihrem Amtsantritt herausgegeben, die auch in Verbindung zu dem Standort Bremerhaven oder unserer Region stehen. Unterlaufenden Projekten im Internet kann man die Neugestaltung des DSM mit konzeptioneller Neuausrichtung von Forschung, Sammlung und Ausstellung finden. In ihrer Zeit in Bremerhaven kann man feststellen, dass im Museum Exponate jahrelang weggesperrt wurden und ganze Räumlichkeiten dicht gemacht wurden. Darüber hinaus zerfielen nicht nur die Museumsflotte, die „Seute Deern“, sondern auch die Gebäude.

Die Aufgaben eines Museums sind sammeln, Bewahren, Forschen und Vermitteln. Als vor Jahren das DSM gebaut wurde, ist die Stadt Bremerhaven davon ausgegangen, dass mit dem Museum ein Projekt errichtet wurde, mit überregionaler Strahlkraft, um die Attraktivität der Stadt im touristischen wie auch im wissenschaftlichen Bereich der Bevölkerung als ein ganz besonderes Juwel zu zeigen.

Die Vorsitzenden der MIT fragen sich, ob eine Neuausrichtung des DSM mit der jetzigen Direktorin Frau Prof. Dr. Sunhild Kleingärtner gelingen kann oder ob man nicht einen generellen Neuanfang machen sollte, auch in Anbetracht der Evaluierung im Jahre 2024 durch die Leipnitz Gemeinschaft. Die Leipnitz Gemeinschaft müsste auch ein großes Interesse daran haben, dass nicht nur wissenschaftlich geforscht wird, sondern auch viele Exponate und Ergebnisse der Öffentlichkeit präsentiert werden.

Neues der MIT Bund

Die Mittelstands- und Wirtschaftsunion (MIT) fordert konkrete Schritte zum Bürokratieabbau für die ersten 100 Tage der neuen Regierung. Auf der Klausurtagung des MIT- ...

Die Auswirkungen der Corona-Epidemie auf die Wirtschaft werden immer gravierender. Fast täglich erreichen uns neue Hiobs-Botschaften. Durch die Rückmeldungen von Verb ...

Eine neue Ausgabe des Mittelstandsmagazins ist da. CSU-Generalsekretär Markus Blume stellt im Interview klar: „Die Grundmelodie ist Entlastung statt Belastung." Klim ...

Kaum eine Branche wurde so hart von der Pandemie getroffen wie der Luftverkehr. Dabei hat die Branche noch eine andere große Baustelle. Sie muss klimafreundlicher werd ...

CDU und CSU wollen dafür sorgen, dass Deutschland nach der Pandemie mit einem „Modernisierungsjahrzehnt“ durchstarten kann: mit Wachstum und wirtschaftlicher Dynam ...

Deutschland steht vor einer Richtungswahl, sagt Markus Blume: mehr Wachstum oder mehr Staat. Der CSU-Generalsekretär spricht im Interview mit Mittelstandsmagazin-Chefr ...

Wir nutzen Cookies auf unserer Website. Einige von ihnen sind essenziell für den Betrieb der Seite, während andere uns helfen, diese Website und die Nutzererfahrung zu verbessern (Tracking Cookies). Sie können selbst entscheiden, ob Sie die Cookies zulassen möchten. Bitte beachten Sie, dass bei einer Ablehnung womöglich nicht mehr alle Funktionalitäten der Seite zur Verfügung stehen.